Medien skandalisieren Plakatierungsfehler – den laut dem Rathaus Nordstemmen etliche Parteien gemacht haben
Kreisweit wird plakatiert, jede Stadt oder Gemeinde hat ihre Vorschriften dazu erlassen – auch die Gemeinde Nordstemmen. Dort sind die Vorschriften recht kompliziert geraten. Der für die Wahlkoordination der AfD im Landkreis zuständige Michael Körber dazu:
„Als ich das 6-seitige Dokument „Sondernutzungserlaubnis Wahlwerbung“ zu den Nordstemmer Plakatierungsvorschriften erhielt, musste ich dieses erstmal zweimal lesen“.
In Nordstemmen legten derweil die ehrenamtlichen Plakatierer los und hingen Plakate, wo Platz war-wie übrigens vorher ihre Kollegen der anderen Parteien. Der Fehler fiel erst nach dem Skandalisierungsartikel in der LDZ auf und wurde auch schon wieder beseitigt. Beim Abhängen gab es so manches Unverständnis der Anwohner, die Plakatierer mussten sehr oft erklären, warum die Anzahl reduziert werden musste. Das löste meist Kopfschütteln aus-und einen Polizeieinsatz, da Anwohner die AfD-Plakatierer für Plakatdiebe hielten und die Polizei alamierten.
Laut dem zuständigem Fachbereich „Sicherheit, Einwohnerservice, Bildung u. Soziales“ war die AfD bei weitem nicht die einzige Partei, deren Plakatierer wie in den Wahlkämpfen zuvor einfach loslegten und danach wieder abhängen musste. Da interessierten sich die Medien aber nicht dafür-aber natürlich bei der AfD.
Auch die „Empörung“ der Nordstemmer Bürgermeisterin Dr.Ott von der SPD über die „Herkunft der AfD-Kandidatinnen“ löste bei den Kreistagskandidatinnen S. Grünheid Und E. Althaus nur ein mildes Lächeln aus, denn Kreistags-Kandidaten für den Wahlbezirk, zu dem Nordstemmen gehört, müssen nicht zwingend dort wohnen, können aber natürlich in Nordstemmen für ihre Partei und sich werben und sich auch Unterstützung aus dem Nachbarbezirk mitbringen.
Eilig schob die LDZ nur einen Tag später einen Artikel über den Nordstemmer CDU-Kreistagskandidaten Levin Keller nach, da dort das gleiche Problem wie Tags zuvor mit Fr. Althaus bestand. Er plakatierte als „Ortsfremder“ in Elze. Die Botschaft war klar: Keine Aufregung, alles ganz normal-Empörung eben nur in der Nachbargemeinde, weil AfD.
Vielleich sollte sich Fr. Dr. Ott sich einmal mit ihrem Parteikollegen und Bürgermeisterkandidat Andreas Arlt unterhalten:
Dessen Plakate tragen kein Impressum und müssten alle abgehängt werden, da unzulässig (siehe oben rechtes Bild ganz unten):
Interessanterweise gab es dann auch noch einen Leserbrief am heutigen Mittwoch in besagter LDZ. Geschrieben hat ihn ein Mitglied der „Grünen“. Leserbriefe haben auch unsere Kandidaten zu den zahlreichen Artikeln in besagter Zeitung, die sich mit der AfD oder mit den Gegnern der AfD, die natürlich alle gedruckt und damit Öffentlichkeit erlangen.
Diese wurden aber allesamt mit dem Hinweis nicht abgedruckt, die LDZ habe entschieden, „bis zur Kommunalwahl keine Leserbriefe von politischen Akteuren oder Kandidaten zu veröffentlichen.“ – siehe beigefügte Bildergalerie. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Unser Kandidat hat sich daher heute morgen nochmals an die Redaktionsleiterin gewandt.
Am 13.09.2026 ist Kommunalwahl, dort werden die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft der Kommunalpolitik im Landkreis in den nächsten 5 Jahren entscheiden. Die AfD wird erheblich an Einfluss gewinnen-das sollte auch bei den Printmedien ankommen. LDZ-Abos werden auch von AfD-Wählern bezahlt.
UPDATE:
Die Redaktionsleitung der LDZ hat das Abdrucken des Leserbriefes verteidigt, da dessen Urheberin sich nicht für ein politisches Amt oder Gremium bewerben würde. Nur aus Transparenzgründen habe man die Parteizugehörigkeit erwähnt.
Weshalb dann Leserbriefe von anderen Bürgern nicht gedruckt wurden, bleibt nun erst recht schleierhaft.








