Der stellv. Vorsitzende des Kreisverbandes, Thorsten Althaus, eröffnete die Veranstaltung mit einleitenden Worten zur politischen Grundhaltung der AfD. Dabei betonte er insbesondere die Bedeutung politischer Verantwortung für eigenes Handeln.
Als Beispiel führte er eine jüngste Äußerung des damaligen Bundesministers Peter Altmaier in einer Fernsehsendung an, in der dieser den Atomausstieg mit den Worten kommentiert habe, dies sei damals „halt angesagt gewesen“.
„Politische Verantwortung bedeutet auch, Fehler einzugestehen und daraus zu lernen“, betonte Thorsten Althaus. Gerade dieser verantwortungsvolle Umgang mit politischen Fehlentscheidungen mache aus seiner Sicht den Unterschied zur politischen Haltung der AfD aus. AfD-Politiker verstünden sich als dem Wohl des deutschen Volkes verpflichtet und seien bereit, Verantwortung zu übernehmen sowie gegebenenfalls auch eigene Fehler offen einzugestehen und zu korrigieren.
Auch beim diesem Stammtisch der AfD Hildesheim in Nordstemmen zeigte sich erneut ein reges Interesse an politischen Themen – von „Politikverdrossenheit“ keine Spur, wenn es um Themen geht, die Bürgerinnen und Bürger interessieren. Auch die Bundestagsabgeordnete Angela Rudzka war überraschend zum Stammtisch erschienen und informierte über ihre familienpolitische Arbeit in Berlin. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zu einem offenen und lebhaften Austausch in angenehmer Atmosphäre.
Dabei standen unter anderem Fragen zur möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie zur Rolle sozialer Medien im Leben von Jugendlichen im Mittelpunkt. Während die Wiedereinführung der Wehrpflicht von vielen Teilnehmern als diskussionswürdig angesehen wurde, wurde ein mögliches Verbot sozialer Medien für Jugendliche überwiegend ablehnend beurteilt.
Besonders erfreulich war zudem, dass im Rahmen des Stammtisches erneut ein neues Mitglied in die Partei aufgenommen werden konnte. Dies unterstreicht nach Ansicht der Veranstalter die weiterhin positive Entwicklung und das wachsende Interesse an der politischen Arbeit der AfD vor Ort.
Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Mandatsträgern und der kommunalen Ebene der AfD ist. Die AfD in Nordstemmen wird diesen Dialog auch künftig fortsetzen und freut sich über das zunehmende Interesse sowie die Unterstützung aus der Bevölkerung.




