Alte und neue AfD-Fraktionen im Kreistag sowie in Stadt-, Gemeinde- und Samtgemeinderäten erfolgreich gebildet – in den nächsten Tagen und Wochen kommen alle kommunalen Gremien im Landkreis Hildesheim zu ihren konstituierenden Sitzungen der neuen Wahlperiode zusammen.
Nach den für die AfD sehr erfolgreichen Kommunalwahlen trafen sich überall im Landkreis die wieder- bzw. neu gewählten Kandidaten zu ihren konstituierenden Sitzungen, um ihre Fraktionen zu bilden und ihre Vorsitzenden zu wählen.
Die Kreistagsfraktion der AfD wuchs beispielsweise von 3 auf 11 Abgeordnete. In Sarstedt und Hildesheim sowie in der Samtgemeinde Leinebergland zogen ebenfalls größere Fraktionen wieder in die Räte ein. In Städten wie Bad Salzdetfurth, Elze, Alfeld und Bockenem konnte die AfD zum ersten Mal mit teils großen Fraktionen in die Stadträte einziehen. Auch in vielen Flecken oder Gemeinden wie Lamspringe, Sibbesse, Algermissen oder Duingen gelang es der AfD, erstmals Fraktionen zu bilden.
Im Stadtrat von Gronau wäre dies auch möglich gewesen, aber eine Medienkampagne mit haltlosen Vorwürfen übte auf die Kandidaten, die erstmals für ein politisches Amt kandidieren wollten, solch einen Druck aus, dass sie diesem trotz Hilfe aus dem Kreisverband nicht standhielten und von ihren Kandidaturen zurücktraten. So ist im Stadtrat von Gronau, nachdem Stadtrat Esse in den Jahren 2016–2021 erstmals als AfD-Stadtrat dort einen Sitz innehatte, jetzt D. Kaufmann als „Einzelkämpfer“ dort vertreten.
Das Verhalten der Printmedien im Landkreis, junge erstmals antretende Kandidaten öffentlich an den Pranger zu stellen, muss im Nachhinein nochmals verurteilt werden – zumal die gleichen Blätter zuvor über die mangelnde Bereitschaft junger Menschen berichteten, sich überhaupt für kommunale Mandate zu bewerben. Besonders verwerflich war unserer Meinung nach die Berichterstattung der LDZ, die sich nicht zu schade war, als Teil der o.a. Medienkampagne nach der Kommunalwahl auf die nicht besetzten Mandate durch die AfD hinzuweisen und die CDU als Opfer darzustellen, die entsprechend Sitze im Stadtrat verlor.
Auch in diverse Ortsräte zog die AfD erstmals oder wieder ein. Diese alle zu nennen, würde hier jedoch zu weit führen. Der AfD-Kreisverband Hildesheim wünscht allen Kandidatinnen und Kandidaten in den verschiedenen Gremien viel Erfolg bei der Arbeit für alle Bürger des Landkreises.



