Warnung des Landkreis Northeim
gepostet am 15.06.2024

Das Jugendamt des Landkreises Northeim informiert die Bevölkerung darüber, dass Personen im Landkreis Northeim unterwegs sind, die sich fälschlicherweise als Mitarbeiter des Jugendamtes ausgeben und versuchen, Kinder in Obhut zu nehmen. Da wir als Landkreis Hildesheim neben Northeim liegen, könnte dies auch bei uns auftreten.

Aus diesem Grund wollen wir die Bevölkerung präventiv informieren:

  1. Dienstausweis-Prüfung:
    • Alle echten Mitarbeiter des Jugendamtes besitzen einen gültigen Dienstausweis.
    • Lassen Sie sich immer den Dienstausweis und den dazugehörigen Personalausweis zeigen.
    • Vergleichen Sie die Namen auf beiden Dokumenten.
  2. Verhalten bei Inobhutnahmen:
    • Inobhutnahmen werden grundsätzlich immer von zwei Mitarbeitern durchgeführt.
    • Bei notwendigen Inobhutnahmen aus Kindertagesstätten oder Schulen wird die Einrichtung im Vorfeld durch das Jugendamt informiert.
  3. Sensibilisierung der Kinder:
    • Klären Sie Ihre Kinder altersgerecht über die Gefahren und Handlungsmöglichkeiten auf, ohne ihnen Angst zu machen.
    • Kinder sollten den Heimweg oder Schulweg möglichst gemeinsam zurücklegen, da sie zusammen stärker sind als allein.
  4. Wiederholte Instruktionen an die Kinder:
    • Lassen Sie sich nicht von fremden Personen in ein Gespräch verwickeln oder ausfragen.
    • Geben Sie kurze, höfliche Antworten und gehen Sie weiter.
    • Verweisen Sie auf andere Erwachsene, wenn z.B. nach dem Weg gefragt wird.
    • Wenn Erwachsene zu nahe kommen, sollen Kinder laut werden, damit die Öffentlichkeit aufmerksam wird.
    • Erklären Sie den Kindern, wie sie einen Notruf absetzen können (110 anrufen, den Namen nennen und den Aufenthaltsort mitteilen).
  5. Handy und Notfallmaßnahmen:
    • Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es einen stillen Alarm (per App) auslösen kann, wenn es ein Handy besitzt.
    • Falls kein Handy vorhanden ist, weisen Sie Ihr Kind auf sichere Anlaufstellen auf dem Heim- oder Schulweg hin, wie bekannte Geschäfte oder bekannte Personen/Freunde der Familie.
  6. Verhalten bei Angst:
    • Wenn Kinder verängstigt sind, sollen sie Passanten, die in Gruppen unterwegs sind (z.B. Frauen mit Kindern), ansprechen, um Hilfe bitten und ihre Angst vor einer fremden Person äußern.
  7. Meldung an die Polizei:
    • Melden Sie derartige oder ähnliche Situationen umgehend bei der Polizei.

Durch diese Maßnahmen können Sie zur Sicherheit Ihrer Kinder beitragen und ihnen helfen, sich in potenziell gefährlichen Situationen richtig zu verhalten.

Quelle: https://www.landkreis-northeim.de/portal/meldungen/warnhinweis-falsche-jugendamts-mitarbeiter-innen-unterwegs-900007593-23900.html?rubrik=900000082

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